FWV Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

Aktuelles/Termine

 

Termine der Stadtverwaltung Beilstein sowie Aktuelles aus dem Gemeinderat können Sie auch gerne auf der Internetseite der Stadt Beilstein nachlesen. http://www.beilstein.de/

 

Es war ein schönes Fest !


Für viele Beilsteiner ist das Weinbergfest nach Weihnachten das zweitwichtigste Ereignis unter dem Langhans. Das Fest bietet die Gelegenheit, um wieder mal Freunde und Bekannte aus nah und fern zu treffen. Zwanglos und entspannt pendelt man zwischen den Weinprobenständen, hört der Musik zu und genießt die Atmosphäre eines schönen Sommerabends. Am Sonntag gibt es morgens Dixieland, nachmittags den Buttenlauf und am Abend ist das Feuerwerk.

 

Das Weinbergfest zwischen Burg und Reben - nur machbar wenn viele mithelfen


Was viele Festbesucher nicht sehen: vor, während und nach dem Fest sind viele Aufgaben zu erledigen. Wo normalerweise ein Parkplatz ist, steht vier Tage lang ein Weindorf, eine Großküche und eine Waffelbäckerei. Strom und Wasser müssen fließen, auch Abwasser muss entsorgt werden. Für medizinische Notfälle ist Vorsorge zu treffen, Essen und Getränke müssen nachgeliefert werden. Wenn Wasserbutten in den sportlichen Wettbewerb kommen, braucht man eine Füllstation, einen Hindernisparcours und exakte Waagen um den Wasserverlust zu messen. Das alles muss vorbereitet, organisiert und in die Tat umgesetzt werden. Deshalb lebt das Beilsteiner Weinbergfest nicht nur von den zahlreichen Besuchern, sondern vor allem von den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich zum Teil schon seit Jahrzehnten für das Fest und damit auch für die gesamte Bürgerschaft engagieren.

 


Es war ein schönes Fest. Die Freien Wähler danken allen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben !

 

 

Dicke Brummis und dicke Bretter


In der letzten Gemeinderatssitzung wurden die Voraussetzungen für eine Lkw-Durchfahrtsbeschränkung diskutiert. Die Hürden sind hoch, lediglich mit der (längst fälligen)  amtlichen Einstufung als Mautausweichstrecke oder dem Argument der Luftqualität könnte die Beilsteiner Ortsdurchfahrt vom überörtlichen Lkw-Verkehr befreit werden. Um diese letzten Möglichkeiten zu prüfen, hat der Gemeinderat die Durchführung weiterer Untersuchungen beschlossen. Die Entscheidung erfolgte einstimmig – also auch mit Zustimmung der FDP-Räte. Da die Beilsteiner FDP diesen Beschluss jetzt nachträglich in Frage stellt (Beilsteiner Mitteilungen vom 2. Juni 2017) scheint es notwendig, den zugrundeliegenden Sachverhalt nochmals darzustellen.
 

Die Hauptstrasse muss nicht immer autofrei sein - weniger Lkws wäre auch schon gut


Es stimmt, dass ein Großteil der Pkws in der Hauptstraße zum innerörtlichen Ziel- und Quellverkehr gehört. Richtig ist aber auch, dass es sich für Fuhrunternehmen offenbar rechnet, die Autobahn ein oder zwei Ausfahrten früher zu verlassen. Erst recht, wenn der Lkw in die Rems-Murr-Region soll und der A81-Stau wie fast täglich schon in Ilsfeld anfängt. Nachdem nun immer mehr Bundestrassen ebenfalls „bemautet“ sind, wird sich die Verkehrsverlagerung auf kleine Straßen weiter fortsetzen. Weiteren Schwerlastverkehr für Beilstein bringt zudem die Ausdehnung der Industriegebiete in den Nachbarkommunen und vor allem die dortige Ansiedlung von Speditionen.


Allen Beteiligten ist klar, dass eine Durchfahrtsbeschränkung schwer zu bekommen ist. Dies kann aber kein Grund sein, es nicht zu versuchen. Die Umgehungsstraße für Beilstein bleibt natürlich trotzdem das gewünschte Ziel. Und eine gleichzeitige moderne Wiederbelebung der Bottwarbahn wäre traumhaft. Bevor sich aber Wunsch und Traum erfüllen, müssen wir uns der Realität stellen. Und die heißt: täglich 15.000 Fahrzeuge in der Hauptstraße. Zugegebenermaßen sind vielleicht nur zehn bis fünfzehn Prozent Lkws und ist die Hauptmenge des Pkw-Verkehrs „hausgemacht“.

Doch genau daraus ergibt sich ja die Notwendigkeit, die Lkw-Durchfahrten einzuschränken. Zum einen lässt sich das interne Verkehrsaufkommen (auch durch eine etwaige Umgehungsstraße) kaum eindämmen und zum zweiten sind auch fünfzehn Prozent Schwerlastanteil schon zu viel. Im Stau braucht ein großer Sattelzug den Platz von drei bis vier Pkw. Nicht nur die Motorisierung, die Abgasmenge oder die Belastung für den Straßenunterbau – allein das Volumen der 40-Tonner im Straßenraum und letztlich das regelmäßige „Verhaken“ der Schwerlaster an den bekannten Beilsteiner Engstellen sprechen für eine Beschränkung der Lkw-Durchfahrten. Entsprechende Anstrengungen sind daher sinnvoll. Auch wenn viele dicke Bretter zu bohren sind, wir sollten es versuchen. Und deshalb hat der Gemeinderat richtig entschieden.
 

Dr. Dietmar Rupp

Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

info@beilstein-fwv.de

www.beilstein-fwv.de 

 

 

 

Die ganze Palette des Gemeindelebens


Um Artikel lebendiger zu machen, verwenden Journalisten bei Berichten aus dem Gemeinderat gerne den Begriff  „Ortsparlament“. Auch die Wahlperiode des Gemeinderats wird hin und wieder als „Legislatur“ bezeichnet. Beides ist genau so richtig wie falsch. Über die Ortssatzungen ( Satzung  = Gesetz) kann im Sitzungssaal tatsächlich „Ortsrecht“ formuliert werden, aber in den meisten Fällen bleibt dem Gemeinderat nur die Umsetzung oder allenfalls die Ausgestaltung von überörtlich entstandenen Vorgaben. Statt vom „Gemeindeparlament“ mit Gesetzgebungskompetenz (Legislative) wird in den einschlägigen Kommentaren dann eher vom „kollektiven Verwaltungsorgan“ gesprochen. Was das in der Praxis bedeutet, konnte bei der letzten Sitzung anschaulich erlebt werden. Die Liste der Tagesordnungspunkte umfasste die ganze Palette des Gemeindelebens. Der Bogen reichte vom Spielplatz über die öffentliche Sicherheit bis zum Friedhof. Während Politik manchmal auch die bloße Durchsetzung von Überzeugungen sein kann, erfordert die Verwaltungskomponente die Umsetzung rechtlicher Vorgaben.


Im konkreten Fall war über den Erlass einer Satzung zu entscheiden, die das freie Ballspiel („Bolzen“) der Kinder auf dem Spielplatz Löchle zur Ordnungswidrigkeit machen sollte. In der Vorgeschichte war die Stadt durch ein von Anwohnern erwirktes Gerichtsurteil gezwungen worden, die auf dem Platz montierten Fußballtore abzubauen. Das kommunalpolitische Ziel, die Familien zu fördern und Beilstein lebendig zu halten und der durchaus ernstzunehmende Schutzanspruch der Anwohner waren jetzt gegeneinander abzuwägen. Im Ergebnis wurde die Satzung abgelehnt. Stattdessen soll versucht werden, über die konsequente Einhaltung von Ruhezeiten einen Interessensausgleich zu erreichen.


Wenngleich das überarbeitete bzw. neu beschlossene Regelwerk für den Friedhof ebenfalls „Satzung“ heißt, so ist auch hier der parlamentarische Spielraum klein und der Gemeinderat arbeitet eher verwaltungsmäßig. Denn der Friedhof und das Bestattungswesen gehört zu den  Pflichtaufgaben einer Gemeinde. Wie Verstorbene beerdigt werden können, regelt das landesweite Bestattungsgesetz. Dass auch für ein Begräbnis sowie für eine Grabstätte Gebühren erhoben werden müssen, ergibt sich aus anderen Vorschriften und der schlichten Notwendigkeit, die Aufgaben der Gemeinde finanzieren zu können. Die neuen Gebührensätze sind jedoch durchaus moderat, insbesondere im Vergleich zu den Nachbarkommunen. Die andere Seite der Geschichte ist natürlich der „Sanierungsstau“ der Beilsteiner Friedhofsanlage insgesamt.  Da im älteren Teil die Wegeführung komplett neu gestaltet und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden soll, befindet sich die Anlage derzeit in einem Übergangsstadium. Auf die Ruhezeit belegter Gräber muss Rücksicht genommen werden. Immerhin sind einige Renovierungsarbeiten an der Aussegnungshalle auf den Weg gebracht.


Ungebrochen ist der Trend, dass den Kommunen immer neue Aufgaben übertragen werden, bei deren Umsetzung und Finanzierung sie aber oft alleine sind. Dies verschärft sich dadurch, dass sich Bund und Land mit ihren Einrichtungen aus der Fläche zurückziehen. Ein Beispiel ist auch der Polizeiposten Beilstein, der  im Herbst 2007 geschlossen wurde. Daher sind Initiativen, wie die der CDU Bürgerliste durchaus begrüßenswert. Mehrheitlich wurde daher der Idee zugestimmt, beim Land die Wiedereinrichtung des Postens zu beantragen. Hier wirkt dann der Gemeinderat nicht nur  interessensausgleichend oder verwaltend sondern durchaus politisch.

Ob sich natürlich die „große Politik“ in Stuttgart dadurch beeinflussen, lässt steht auf einem anderen Blatt….

 


Dr. Dietmar Rupp

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger Beilsteins und seiner Teilorte!
 
In den letzten Wochen haben wir an dieser Stelle viele kommunalpolitische Themen zur Halbzeit der Gemeinderatsperiode beleuchtet. Die Bilanz fällt unterschiedlich aus. Vieles ist auf den Weg gebracht, an anderen Stellen sind wir erst am Anfang, manches ist unbefriedigend, da wir als Stadt nicht alleine Einfluss darauf haben.
 
Nun kommt die Weihnachtszeit mit dem anschließenden Jahreswechsel. Eigentlich eine Zeit, das Alltägliche auszuklammern und zur Ruhe zu kommen. 
Bei all den Vorkommnissen in der Welt und auch dem Anschlag in Berlin fällt es schwer, die Zeit des Friedens und der Ruhe auch wirklich als solche wahrzunehmen.
Trotzdem oder auch gerade deshalb wünschen wir Ihnen, dass es gelingt. 
 
Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest, gerade jetzt eine Zeit des Friedens und ein gutes Ankommen im Neuen Jahr 2017.
 
Ihre Freien Wähler

 

 

Verkehrsproblem: Es gibt viel zu tun 


In der Mitte von Beilstein steckt man manchmal auch mitten im Verkehr.

Deshalb ist auch die zugehörige Halbzeitbilanz eher ernüchternd:  Die Umgehungsstraße ist in weiter Ferne, sie steht nicht im Generalverkehrsplan - nicht einmal Planungen sind zu erwarten.

Die Pkw-Lawine am Morgen und am Abend wird  derweil immer länger, die Transit-Lkws gleichzeitig immer größer. Ideen zur Verkehrsentlastung gab und gibt es viele, vom Tunnel bis zur vorfinanzierten Umgehungsstraße, von einer weiteren Erschließungsachse bis zu einer Stadtbahnlinie Heilbronn-Marbach.
Die Realität ist: Sowohl über Straße als auch Bahn wird nicht in Beilstein entschieden.
Selbst entscheiden kann die Stadt nur über die Ortsstraßen. So wie bei der kürzlich beschlossenen Anbindung von Talstraße und Heerweg an die Oberstenfelder Strasse. Für den südlichen Stadtbereich und den Verkehrsabfluss aus dem Heerweg wird dies eine Erleichterung bringen. Eine erste Tranche zur Finanzierung ist im Haushaltsentwurf für 2017 enthalten, auf einen zügigen Baubeginn ist zu hoffen. Eine kommunale Entscheidung ist allerdings auch die Ausweisung von Neubauflächen. Was den Verkehr betrifft, gilt es da ehrlich zu sein: wo ein neues Wohngebiet entsteht, fahren auch Autos.
 

Auf dem Weg ist die Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen. Im Kernbereich der Hauptstraße kommt Tempo 30. Während des Morgens- und Feierabendstaus wird die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit  aber sicher nicht groß auffallen.  Vor allem dann, wenn sich zwischen Rathaus und Gasthaus Ochsen wieder mal der Bus mit einem Sattelzug verhakt. Sehr oft trifft es den 462er, den Schnellbus nach Marbach. Entsprechend verzögert ist die Abfahrt an der Haltestelle Apotheke und wer nach Stuttgart will, weiß: die S-Bahn ist weg.

Die Hauptstraßenverstopfung ärgert also nicht nur Anwohner und Autofahrer, sondern auch diejenigen, die mit Bus und Bahn fahren.
 

Zweifellos kommt ein großer Teil des Verkehrs vor allem aus den Beilsteiner Wohnstraßen. In den letzten Jahren hat sich aber auch im näheren Umfeld viel verändert. Die Ausweitung von Wohn- und Gewerbegebieten in den Nachbarkommunen hat den Durchgangsverkehr erhöht. Die Ansiedlung von Speditionen an der Autobahn hat zusätzliche  Lastwagen in die Region gebracht. Verstärkt wird dies durch die Lkw-Maut und den dadurch ausgelösten Ausweichverkehr (sinnigerweise kommt die A81-Mautbrücke in Richtung Stuttgart erst nach der Anschlussstelle Ilsfeld !). Nur wenige der großen Lkws, die durch Beilstein fahren, haben in Beilstein auch ihre Abladestelle.
Ziel muss daher sein, Durchfahrtsbeschränkungen zu erwirken. Das Beispiel anderer Gemeinden zeigt jedoch, dass es viel Mühe braucht, bis die zuständigen Straßenverkehrsbehörden die entsprechenden Verfügungen erlassen. Als rechtliche Begründung könnten vermutlich nur das Immissionschutzgesetz (Stichwort Feinstaub), eine grundsätzliche Gefahr wie etwa durch eine Gefällstrecke ( trifft in Beilstein nicht zu) oder  die Beeinträchtigung von Schulen oder Kindertagesstätten herangezogen werden.  Natürlich müsste es Ausnahmen geben und sollte ein Durchfahrtsverbot den örtlich ansässigen und im Ort benötigten Schwerlastverkehr nicht behindern. Auch die Frage der Autobahnumleitung im Notfall ist zu klären.

Die bekanntermaßen große Vielfalt an Verkehrszeichen sollte es aber möglich machen, allen Anforderungen gerecht zu werden.

Wenn es auch am Beilsteiner Ortseingang knapp hergeht: für das runde Schild mit rotem Rand und Lkw-Symbol plus ein paar Ergänzungen wäre noch Platz.
 

Dr. Dietmar Rupp

Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

info@beilstein-fwv.de

 

www.beilstein-fwv.de 

 

 

 

In der Mitte von Beilstein  -  inmitten der Teilorte

Unsere Teilorte gehören nicht nur zu Beilstein, sie prägen unsere Stadt und machen sie zu einer der waldreichsten Gemeinden.

Die Teilorte erweitern die Markungsfläche Beilsteins weit in den Naturpark „Schwäbisch-Fränkischer-Wald“ mit seinen vielfältigen Erholungsmöglichkeiten. Ein sehr gutes Beispiel,  Stärken und den Reiz unserer Teilorte darzustellen, war in diesem Frühjahr der Naturparktag, der viele Besucher aus nah und fern ins Schmidbachtal gelockt hat. Vereine und Privatpersonen stellten mit tatkräftiger Unterstützung der Verwaltung ein Programm zusammen, welches anschaulich die Vielfalt der Teilorte und deren Landschaft in allen möglichen Farben und Facetten zeigte. 

Natürlich geht der Strukturwandel, vor allem in der Landwirtschaft, auch an uns nicht vorbei. So werden viele landwirtschaftliche Flächen und somit unsere Kulturlandschaft nicht mehr, wie über viele Generationen hinweg, von Einheimischen im Vollerwerb und später im Nebenerwerb bearbeitet. Immer mehr Flächen werden zusammengelegt und von auswärtigen, größeren Betrieben bewirtschaftet. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere kleingliedrige Flächenstruktur.

Die Einwohnerstruktur in den Teilorten ist sehr gut, da viele jüngere Mitbürger die ruhigeren in der Natur eingebundenen Wohnlagen zu schätzen wissen. Bevölkerungsschichten, welche nicht in Ballungsgebieten wohnen wollen, zieht es zu uns aufs Land.

Doch die Bedürfnisse an einen Wohnort sind heute komplexer als vor Jahren. So gehört eine gute Internetverbindung mittlerweile zu den wichtigen Standortsfaktoren für die Wohnqualität. Daher ist es ein großes Anliegen der Stadtverwaltung und des Gemeinderates, hierfür schnellstmöglich Lösungen zu finden. Schon vor Jahren wurden Geldmittel im Haushaltsplan der Stadt dafür reserviert. Allerdings ist eine Umsetzung nur mit überregionalen Partnern zu leisten. Zum Glück hat nun auch die Landespolitik dies zu einem Schwerpunktthema erhoben. So können wir vielleicht in näherer Zukunft auf Verbesserungen hoffen.

Eine bauliche Entwicklung in den Ortskernen anzustoßen wird eine weitere Herausforderung der Zukunft werden, weil ein Bauantrag auf der freien Wiese und am Ortsrand meist durch die Landschaftsschutzgebiete  nicht genehmigungsfähig ist. So gilt hier: Innen- vor Außenentwicklung! Hierfür müssen vor allem Besitzer von möglichen Entwicklungsflächen in den Ortslagen gewonnen werden, ihre Grundstücke für eine zukunftsgerichtete Entwicklung zur Verfügung zu stellen. Denn nur mit Zusammenarbeit und weitreichenden Konzepten werden die Teilorte langfristig als Wohnorte für Anwohner und Neubürger lebenswert bleiben.

Der Erhalt der Infrastruktur wird uns durch die weitläufige und große Markungsfläche noch viel Kopfzerbrechen und Anstrengung kosten.

Beispiele sind:

-          Erhalt des Feldwegenetzes

-          Sicherung unserer Wasserversorgung durch eigene Quellen

-          Erhalt von Begegnungsstätten, wie die Keltern in Billensbach und Etzlenswenden.

-          Ausbau und Erhalt der Friedhöfe in den Weilern.

-          Sicherung und bei Bedarf Anpassung des öffentlichen Nahverkehrs für Schüler  und ältere Bürger.  Hier ist angedacht: Einrichtung eines Berg- und Tal- Busses zum Einkaufen, für einen Arztbesuch usw.

Sie sehen, in der Mitte von Beilstein und bis zur Mitte der Legislaturperiode des Gemeinderates wurde viel getan, und gibt es noch zahlreiche Baustellen. Bringen auch Sie sich als Bürgerinnen und Bürger mit ein, reden Sie mit Ihren Vertreterinnen und Vertretern. Schnell vergeht die Zeit und es werden neue Gemeinderatskandidaten gesucht. Wollen Sie sich hier mit einbringen, sprechen Sie uns gerne an, denn vor allem Bürger aus den Weilern vertreten hautnah und glaubwürdig deren Belange. 

Mit Liebe und Leidenschaft aus den Teilorten und für diese werden sich die Weiler Beilsteins weiter als Schmuckstücke im Oberen Bottwartal  erhalten und entwickeln können.

Bernd Gemmrich

 

Email: info@beilstein-fwv.de  Homepage: www.beilstein-fwv.de

 

 

In der Mitte - Mitten in Beilstein

Versorgung und Integration von Flüchtlingen in Beilstein

 

Am Dienstag den 08. November 2016 haben die Herren Schweinbenz und Budde, stellvertretend für über 50 aktive Bürger aus dem Beilsteiner Freundeskreis Asyl, Ihre Arbeit und Ihre Anliegen für die Versorgung und Integration der Flüchtlinge in Beilstein im Gemeinderat vorgestellt und für weitere Unterstützung geworben.

Der Freundeskreis hat sich für die zahlreichen Aufgaben zur Versorgung und Integration von Flüchtlingen in fünf Arbeitsbereichen organisiert:

(1) Integration - Formalitäten, Arbeit und Wohnung

(2) Fortbildung durch Deutschkurse

(3) Betreuung von Kindern und Jugendlichen

(4) Kommunikation durch Treffen und Veranstaltungen und mit dem Rathaus und LRA

(5) Spenden - Kleider, Möbel und Fahrräder.

Alteingessene wie auch viele „reig`schmeckte“ Bürger praktizieren mit dem Freundeskreis erfolgreich eine lebendige und offene Gemeinschaft - ein aktives und sinnvolles Miteinander aus der Mitte von Beilstein für und mit den Flüchtlingen, den Bürgern und der Stadt.

Viele Aufgaben konnten aufgenommen werden. Flüchtlingen konnte eine - zumindest vorläufige - neue Heimat und ein erster Zufluchtsort gegeben werden. Ängste und Sorgen bei den Flüchtlingen, Bürgern und der Stadt konnten dadurch aufgefangen bzw. abgebaut werden. Und sehr viele erfüllende Begegnungen haben stattgefunden.

Der Arbeit des Freundeskreises sind aber auch, wie zu hören war, Grenzen gesetzt – z. B. durch die geltenden Gesetze über den Aufenthaltsort der Flüchtlinge oder die Tatsache, dass es zu wenig Wohnraum und kaum Arbeitsangebote gibt, die die weitere Integration erleichtern können.

Der Freundeskreis hat dazu aufgerufen, unsere Möglichkeiten und Kontakte für Flüchtlinge und deren weitere Integration im Ort zu nutzen, damit sie bei uns bleiben können und nicht neuen Ankömmlingen weichen müssen und die Integrationsarbeit von Neuem beginnen muss. Gerade Arbeit in örtlichen Betrieben mit deutschsprachigen Kollegen ist wichtig für nachhaltige Spracherfolge, ein Zugehörigkeitsgefühl, die Integration der Flüchtlinge und deren Verbundenheit mit Beilstein.

Wir haben größten Respekt vor dem herausragenden ehrenamtlichen Engagement der aktiven Bürger im Freundeskreis. Diese Arbeit verdient unsere Dankbarkeit und bestmögliche Unterstützung: Bitte wenden Sie sich an den Beilsteiner Freundeskreis Asyl, wenn Sie verfügbaren Wohnraum oder Arbeit in Ihrem Gewerbe- oder Landwirtschaftsbetrieb haben.

Die Wirklichkeit hat uns letztes Jahr mit großen Flüchtlingsströmen und der großen Not der Flüchtlinge eingeholt und verlangt von uns Großes ab. Dies gilt auch für die Stadt und die Verwaltungsarbeit, die hierzu im Rahmen der Möglichkeiten einen hervorragenden Beitrag leistet.

Ich bin mir sicher, dass uns die Aufgaben und Anforderungen für eine erfolgreiche Integration auch die zweite Hälfte unserer Amtszeit als Stadträte begleiten wird und dieses Thema neben den weiteren Aufgaben unserer Aufmerksamkeit bedarf.

 

Dominik Görtz

Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger mit Teilorten

 

 

  

In der Mitte- Halbzeitbilanz der Arbeit im Gemeinderat 

 

Was wurde erreicht? Zunächst fällt einem da ein Großprojekt ein. 

Offensichtlich und in aller Munde ist der Neubau des Kinderhauses im Birkenweg. Jeder interessierte Bürger kann den Fortschritt täglich beobachten. Es ist geplant, dass der Betrieb in Laufe des Frühjahres aufgenommen wird. Alle- das Erzieherinnenteam wie auch die Eltern sind schon sehr gespannt, wie die Umsetzung im Einzelnen laufen wird und arbeiten mit Hochdruck daran. Bei der Inbetriebnahme wird die Betreuungssituation auch in den anderen Standorten unserer Kinderbetreuungseinrichtungen verändert. Der Neubau ist wichtig und richtig. Gesetzliche Vorgaben durch das Land wie auch die bauliche Situation in den seitherigen Einrichtungen- vor allem in der Gartenstraße/ Birkenweg- machten diese Entscheidung nötig. Die Kosten des Neubaus dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass der künftige Betrieb der eigentliche langfristige Kostenfaktor für unseren Stadtsäckel ist. Eine heute funktionierende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ist einer der wichtigen Standortfaktoren für eine Wohnstadt wie Beilstein.

Das Kinderhaus ist bei Weitem nicht das Einzige, was sich in diesem Bereich unserer Stadt getan hat. Durch den vor einigen Jahren in der Nachbarschaft neu gebauten Discounter ALDI wurde eine Ansiedlung des Vollsortimenters REWE befördert, da beide Marktvarianten sich gegenseitig befruchten. Der Neubau des Kinderhauses war vielleicht auch noch ein Argument für eine weitere Neuansiedlung eines Vollsortimenters. Nun können Beilsteiner und Kunden aus dem Umfeld aus einem reichhaltigen Angebot wählen. Auch dies macht unsere Stadt attraktiver, wenn gleich es auch Einfluss auf den übrigen Einzelhandel im Stadtzentrum hat. 

Eine weitere Auswirkung ist die Entwicklung des Verkehres in diesem Bereich. Durch die sowieso schon stark belastete Hauptstraße und Oberstenfelder Straße ist die Situation durch die oben genannten Entwicklungen in Bereich Forstbergweg/ Heerweg sicher noch schwieriger geworden. Entlastung soll die kürzliche Entscheidung des Gemeinderates zu einem Vollanschluss des Heerweges und der Talstraße bringen. Wahrscheinlich wird auch eine zusätzliche Lichtzeichenanlage an der Kreuzung Forstbergweg/ Oberstenfelder Straße längerfristig nötig sein. Bei diesen Entscheidungen sind wir aber auf das Wohlwollen des Landes und des Kreises angewiesen, die teilweise Besitzer oder Genehmigungsbehörden des betroffenen Bereiches sind. Als Verbesserung für die Fußgänger und Radfahrer hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung den Bau eines Rad-/ Fußweges zwischen den beiden Lebensmittelmärkten entlang des Söhlbaches beschlossen.

Als nächstes stellt sich die Frage einer Bebauung des alten Areales der Kindergärten Birkenweg und Gartenstraße. Bei diesem zentrumsnahen und attraktiven Standort ist eine gute Entscheidung unter Abwägung möglichst vieler Interessen vorzunehmen. Erste Sondierungen erfolgten bereits kürzlich im Gemeinderat. Zunächst soll in viele Richtungen gedacht werden. Varianten zwischen z. B. einem Ärztehaus, altersgerechtem, generationsübergreifendem oder auch betreutem Wohnen müssen geprüft und abgewogen werden.

Bei den genannten Punkten sieht man, vieles hat sich bewegt. Aber es bewegt uns weiter. Anregungen und Kritik sind wichtig und helfen, bestmögliche Lösungen für unsere Stadt zu finden. Helfen Sie auch weiterhin mit, unterstützen Sie die Arbeit des Gemeinderates mit Ihren Ideen.

In den nächsten Ausgaben werden wir weitere Themen zur Halbzeitbilanz aufgreifen.

Oliver Muth

Email: info@beilstein-fwv.de  Homepage: www.beilstein-fwv.de

 

 

In der Mitte

 

Die Freien Wähler am Beilsteiner Mittelpunkt


Beilstein hat 6.050 Einwohner, 2.525 Hektar Fläche, 1.130 Hektar Wald, 200 Hektar Weinberge, 12 Teilorte und ein Rathaus. Wo aber ist die Mitte von Beilstein ?  Wie schon damals berichtet, hatten die Freien Wähler im Vorfeld der Gemeinderatswahl vor zweieinhalb Jahren mit etwas Rechnen und Tüfteln die Frage gelöst.

Der Mittelpunkt eines Rechtecks ist bekanntlich dort, wo sich die Diagonalen schneiden. Will man dies bei einer unregelmäßig begrenzten Fläche wie einem Gemeindegebiet anwenden, wird es kompliziert. Ein anderer Weg, um den Mittelpunkt einer Fläche zu finden, ist daher die Ermittlung des Schwerpunktes. Gesagt getan: der Umriss Beilsteins mit Wiesen und Wald wurde aus einer Spanplatte ausgesägt und der Punkt gesucht, an dem die Platte eben auf der Fingerspitze liegt. Aufwendiger aber etwas sicherer war natürlich die Mittelpunktsuche dann doch über mathematische Verfahren. Glücklicherweise erbrachte am Ende der rechnerische Weg mit geringer Abweichung dasselbe Ergebnis….


Zufall oder nicht: die Mitte von Beilstein liegt nicht in einer Waldklinge oder mitten im Annasee, sondern bei einem herrlichen Aussichtsplatz oberhalb von Jettenbach. 
Wind und Wetter haben dem Hinweisschild aus dem Frühjahr 2014 stark zugesetzt, so dass jetzt ein solider Ersatz nötig wurde.

 

 

 

 

 Das Beilsteiner Gemeindegebiet hat eine sehr unregelmäßige Form. Es reicht vom Söhlbach- bis ins Lautertal.Farnersberg ist eine Exklave.

 

 Der Mittelpunkt Beilsteins liegt oberhalb von Jettenbach


Für die Fraktion der Freien Wähler war dies ein guter Anlass, um sich wieder am Beilsteiner Mittelpunkt zu treffen. Natürlich ging es nicht nur um die Landmarke, sondern vor allem um Kommunalpolitik.


In der Mitte ist nämlich auch die aktuelle Wahlperiode des Gemeinderates angekommen.

Grund und Anlass, nicht nur über das Erreichte zu sprechen, sondern auch über weitere Ziele und ungelöste Probleme nachzudenken. Was wurde erreicht ? Wo besteht Nachholbedarf ? Auf was muss verstärkt geachtet werden ? Wie hat sich die kommunalpolitische Situation in Beilstein entwickelt ?

Die wesentlichen Punkte dieser Halbzeitbilanz werden ab nächster Woche an dieser Stelle zu lesen sein.  Bis dahin empfehlen wir bei hoffentlich schönem Spätherbstwetter einen Spaziergang zur Beilsteiner Mitte !


Dr. Dietmar Rupp

Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

 

 

 Der Durchbruch ist wichtig, aber erst ein Etappenziel

 
So nah und doch so fern… künftig sollen die Straßen verbunden werden
 
Heerweg, Talstraße und die Hauptstraße berühren sich, sind aber nicht miteinander verbunden. Durch die Entscheidung in der letzten Gemeinderatssitzung wird dies künftig anders werden. Fünf verschiedene Varianten hatte der Verkehrsplaner ins Gremium mitgebracht. Die Bandbreite der Möglichkeiten reichte vom Vollanschluss von Talstraße und Heerweg bis zu einer Sackgassenlösung. Und dies in Kombination mit ein oder zwei Kreuzungspunkten und verschiedenen Ein- und Ausfahrmöglichkeiten. Keine der Planungen war ohne Nachteile. Im Rahmen der Debatte brachten die Freien Wähler noch eine Kombination aus zwei Planungsvorschlägen ins Spiel. Grundlage dieser weitergehenden Überlegungen war die Frage der Verkehrssicherheit und der Praktikabilität. Wenn auch mit Einschränkungen, sollten die Gewerbegrundstücke wie bisher angefahren werden können, aber nur eine Aus- und Einfahrt zur L 1100 entstehen. Der Antrag, diese Kombinationslösung zu prüfen fand allerdings keine Mehrheit. Die jetzt beschlossene Variante ist die jeweilige Vollanbindung von Talstraße und Heerweg an die Oberstenfelder Straße. Die Zukunft wird zeigen, wie sich dann die zwei Kreuzungspunkte im Alltag bewähren.
Eine weitere Zukunftsfrage ist das Verkehrsaufkommen. Dies wird in Beilstein insgesamt und im Bereich zwischen Birkenweg und Araltankstelle noch weiter zunehmen. Nicht nur die Ansiedlung von ALDI, REWE und Café N tragen zum Verkehr bei. Viele Autofahrer aus den westlichen Stadtteilen benutzen jetzt schon den Heerweg, um der Verstopfung der Hauptstraße zu entgehen.
Die Anbindung von Talstraße und Heerweg an die Hauptstraße ist ein wichtiger Schritt, aber nur ein Etappenziel. Das Beilsteiner Verkehrsproblem wird dadurch gelindert aber nicht gelöst. Die Beengtheit des Söhlbachtales, die vorhandene Bebauung sowie die Planungs- und Finanzierungszuständigkeiten erlauben der Kommune nur einen engen Handlungsspielraum. Zur Wahrheit gehört sicher auch, dass in der Vergangenheit viele Chancen vertan wurden. Andererseits könnte auf die eine oder andere Autofahrt durchs Städtle verzichtet werden. Nachdem nun der große Wurf (Umgehungsstraße + Stadtbahn) noch nicht einmal in der Ferne zu sehen ist, muss der drohende Verkehrskollaps zumindest mit „Hausmitteln“ verzögert werden. Dazu gehören nach unserer Ansicht:
die jetzt beschlossene Entlastung der Kreuzung Forstbergweg/Oberstenfelder Straße durch die Anbindung von Talstraße/Heerweg   
die Umsetzung des Lärmaktionsplans (Tempo 30 in der Hauptstraße)
die Ertüchtigung bzw. Schaffung von Fuß- und Radwegen innerhalb und am Rand des Ortskerns („Wege und Gassen“)
ein Durchfahrtsbeschränkung für große Lkw (Mautpreller) 
Nachdem die ersten beiden Punkte in Planung beziehungsweise bereits Umsetzung sind, wird die Schaffung von neuen Fuß- und Radwegverbindungen abseits der Hauptverkehrsachsen einen langen Atem benötigen. Aber sämtliche innerstädtischen Planungen – eventuell auch private Bauvorhaben im Rahmen der Nachverdichtung - sollten unter diesem Gesichtspunkt betrachtet werden. Durchlässe und „Bequemlichkeitswege“ (die früheren Gässle) wären ein Anreiz, um innerorts auf das Auto zu verzichten. Durchfahrtsbeschränkungen hingegen können weder örtlich noch von der Unteren Verkehrsbehörde verhängt werden. Auch da wird es nötig sein, über lange Zeit viele dicke Bretter zu bohren. Die Erfolgsaussichten sind gering. Aber wir sollten es versuchen.
Dr. Dietmar Rupp
Freie Wählervereinigung  Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger
 
 
 
info@beilstein-fwv.de
www.beilstein-fwv.de

 Am Sonntag ist Naturparktag

 

Der Naturpark beginnt am Ortsrand von Schmidhausen

 

Nationalpark,  Naturschutzgebiet, Naturdenkmal..... das ist für die meisten von uns so etwas wie Museum im Freien: man darf hingehen und staunen, aber meistens nichts machen. Wie ist das dann eigentlich im Naturpark ? Und was ist eigentlich ein Naturpark ?

Die Idee des Naturparks ist im Bundesnaturschutzgesetz verankert:  Landschaften mit besonderer Eigenart und Schönheit sollen im Zusammenhang erhalten werden.  Im Gegensatz zu Naturschutzgebieten oder der Kernzone eines Nationalparks, wo die Natur dem menschlichen Einfluss entzogen wurde, sind Naturparke jedoch ganz normale Landschaften, in denen auch die bisherige Nutzung weitgehend fortgeführt werden kann.

Den Naturparken soll keine konservierende Käseglocke übergestülpt werden. Der Leitgedanke ist vielmehr das Erhalten der Landschaft durch angepasste Nutzung. Und da wird es schon schwierig, denn als Folge der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ist auch die Landschaft einer ständigen Veränderung unterworfen. 

Naturparke bestehen zu einem großen Teil aus genau abgegrenzten Landschaftsschutzgebieten. Dadurch sind beispielsweise  bauliche Entwicklungen nur begrenzt möglich. Wenn schon beim Bauen nur kleine Entwicklungsschritte möglich sind, so ist das Erhalten durch Nutzung erst recht schwer geworden.   Deutlich zeigt sich dies wie im gesamten Schwäbisch-Fränkischen Wald  auch bei den Grünlandflächen rund um Beilstein und im Schmidbachtal: Über Jahrhunderte hinweg haben unsere Vorfahren den Wald gerodet, das Land bearbeitet, Wiesen gemäht und so die heutige Kulturlandschaft entstehen lassen. Nachdem die Milchviehhaltung und damit die bisher übliche Grünlandnutzung fast vollständig aufgehört hat, ist es kaum mehr möglich, die Wiesen an Hängen und im Tal offen zu halten. Die beginnende Verbuschung verändert aber nicht nur den Landschaftsapekt sondern verengt auch die bisherige ökologische Leistungsfähigkeit. Daher ist jede entsprechende Nutzungsinitiative zu begrüßen.

Naturparke sollen auch dem nachhaltigen Tourismus dienen. Die dafür nötige Infrastruktur und der Landschaftserhalt durch Nutzung kann aber nur von den im Naturpark wohnenden Menschen kommen. Und da macht es dann die einzigartige Schönheit von Wiesentälern und Waldhöhen nicht allein. Zukunftsfähige  Weiler und Dörfer benötigen nicht nur Wasser und Strom sondern auch solide Zufahrtsstraßen und ein schnelles Internet. Ein anderer Problempunkt ist auch die Beilegung von Interessenskonflikten. Sichtbar wird das etwa beim Thema Windkraft oder etwa bei der Ausweisung von Trails für die Mountain-Biker.

Der Erhalt unserer Landschaft im Naturpark wird also noch viele Anstrengungen benötigen. In naher Zukunft wird zu klären sein, ob wir deutliche Veränderungen der Landschaft (z.B. großflächige Aufforstung) wollen, oder ob und wie der aktuelle  Zustand möglichst lange erhalten werden kann.

Dass der Beilsteiner Teil des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald sich aktuell in einem guten Zustand befindet, wird am kommenden Sonntag zu sehen sein. Die Betriebe und Vereinigungen, die Helfer und Organisatoren haben viel vorbereitet und freuen sich auf die Besucher.

 

Dietmar Rupp

Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

www.beilstein-fwv.de

info@beilstein-fwv.de

 

 

 

Jagdverpachtung 2016

In der Sitzung am 15.03.2016 wurde die Jagd der Jagdgenossenschaft Beilstein neu verpachtet. Alle bisherigen Revierinhaber hatten ihr Interesse an den von ihnen betreuten Jagden bekundet. Die einzelnen Jagdbögen wurden freihändig zwischen der Stadtverwaltung und den Jägern verhandelt. Eine Ausschreibung der Jagden ist in diesem Fall laut Satzung der Jagdgenossenschaft nicht vorgesehen. Dazu hätte es einer Änderung des § 12 der Satzung durch eine eigens dafür einberufene Mitgliederversammlung bedurft.

Somit können alle Pächter ihre seitherigen  Jagden wieder für die nächsten 6 Jahre betreuen, was auch so in der Gemeinderatssitzung entschieden wurde.

Neben den rein formalen Gesichtspunkten gibt es auch gute Gründe für eine Weiterverpachtung an die seitherigen Revierinhaber:

1. Es kommt immer häufiger vor, dass unattraktive Jagden mit einem hohen Feldanteil (und damit wenig oder gar kein Wald) auf dem freien Markt keine Bewerber mehr finden.

2. Die attraktiveren Jagdbögen mit höherem Waldanteil haben im Vergleich mit den umliegenden Jagden anderer Waldbesitzer Pachthöhen, die am oberen Ende der erzielbaren Preise liegen.

3. Die seitherigen Jäger haben entweder ihren Wohnort oder ihre Arbeitsstelle auf der Gemarkung Beilstein. Sie sind örtlich vertraut und haben sich in ihre jagdliche Tätigkeit gut eingearbeitet. Das Verhältnis mit der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und anderer Betroffener hat sich in den letzten Jahren bewährt. Das ist bei Wildunfällen oder der Wildschadensverhütung sowie des zeitnahen Ausgleiches von Wildschäden in der Landwirtschaft von Vorteil. Aus diesen Gründen war es bis jetzt üblich, dass Jagdpächter vor Ort präsent sein müssen. 

4. Es wurden von einer anderen Fraktion des Gemeinderates mehrfach deutlich höhere erzielbare Preise genannt. Hier wurden auch Pachten aus dem Schwarzwald zu Vergleichen heranzogen. Da diese aber neben Schwarzwild und Rehwild oft auch Rotwild haben, können diese Jagden deutlich höhere Pachtpreise erzielen als die Jagden im Unterland. Die Attraktivität bei Vorkommen von Rothirschen ist ungleich höher als ohne diese.

5. Ebenso hinkt ein Vergleich mit Ausschreibungen von ForstBW, bei der Jagden im Staatswald ausgeschrieben werden. Diese Jagden haben in der Regel einen hohen Waldanteil. In den letzten Jahren wurde der Feldanteil, der meist nicht im Landesbesitz war, bis auf ein Minimum reduziert.

Aus diesen Gründen erschien es der Mehrheit des Gemeinderates angezeigt, die bewährten und verlässlichen örtlichen Jäger weiter mit der Betreuung unseren Jagdflächen zu beauftragen. 

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und frohes Osterfest in Erwartung auf einen hoffentlich nun bald wirklich beginnenden schönen Frühling.

E-Mail: info@beilstein-fwv.de; www.beilstein-fwv.de 

 

 

 

Rückblick auf die Haushaltsberatungen für 2016

 

Am 23.02. wurde im Gemeinderat der Haushalt 2016 beraten und verabschiedet.

Gekennzeichnet ist der diesjährige Haushalt durch vor allem 2 Dinge:

immer weiter steigender Personalkostenbedarf im Verwaltungshaushalt

hohe Investitionen für das Kinderhaus im Vermögenshaushalt

Beides ist bestimmt durch übergeordnete Vorgaben. 

Die Kinderbetreuung und -bildung soll aufgrund des Wandels in der Arbeitswelt und der veränderten Lebensplanung von Familien mit Kindern intensiviert werden. 

Hier werden Werte geschaffen, die nachhaltig in die Zukunft weisen. Das Land und der Bund haben dieses Thema daher zu einer Pflichtaufgabe gemacht. Die Kosten werden aber langfristig die Kommunen- so sich an der Kostenverteilung nichts ändert- überstrapazieren. 

Hinzu kommt die notwendige Anschlussunterbringung von Flüchtlingen, die Aufgabe der Kommunen ist und auch finanziell derzeit bei diesen hängen bleibt und vieles mehr.

Dadurch entstehen sogenannte strukturelle Defizite in den kommunalen Haushalten. Das sieht man deutlich an der geringen Nettoinvestitionsrate in Beilstein 2016. Gleichzeitig steigt die Schuldenaufnahme bei größeren Projekten wie dem Kinderhaus.

Wie kann Beilstein einer drohenden finanziellen Schieflage begegnen?

Wir sehen vor allem folgende Punkte:

Bauentwicklung im Innen- wie auch im Außenbereich:

Derzeit geringe Zinsen und die gut laufende Wirtschaft erhöhen den Bedarf an Wohnraum und Bauplätzen. Beilstein hat durch seine gute Infrastruktur als Wohnort ein hohe Attraktivität (Schulen, Vereine, Einzelhandel, gesundheitliche Versorgung, …). Seine Nähe zu den beiden Ballungs- und Wirtschaftsräumen Heilbronn und Stuttgart/ Ludwigsburg sowie seine landschaftliche und verkehrsgünstige Lage zur nahen Autobahn bringen zusätzlich Vorteile. Hinzu kommt, dass ein großer Teil der  Infrastruktur für mehr als der derzeit ca. 6000 Einwohner ausgelegt ist. 

Daher sollten wir in diesem Bereich schnell reagieren, um dem hohen Bedarf gerecht zu werden. Eine steigende Einwohnerzahl bedeutet für Beilstein eine Erhöhung der Einnahmen aus dem Anteil an der Einkommensteuer- der wichtigsten Einnahmequelle unserer Stadt. Die zeitnahe Umsetzung eines Baugebietes im Außenbereich sehen wir in einer Teilerschließung im Bereich Hardt auf ca. 3- 4 ha. 

Mit der Umsetzung dieser Fläche soll Beilstein den Rücken frei bekommen für

die Verbesserung der Verkehrssituation im Innenstadtbereich (Gewerbegebiet/ Heerweg, Forstbergweg, ...)

weitere Bauentwicklung an anderer Stelle (zum Beispiel altes Feuerwehrhaus und der Bereich dahinter, Innenentwicklung der Teilorte) 

Teilentwicklung der Gewerbegebietserweiterung im Bereich Köchersgrund für erweiterungswillige Betriebe vor Ort und eine gewisse weitere Ansiedelung von weiteren kleineren Gewerbebetrieben

Vorgezogene planerische Umsetzung der Bebauung des Gebietes Kindergarten Birkenweg und Gartenstraße, damit gleich nach der Fertigstellung des Kinderhauses hier eine Innenentwicklung möglich ist. Vorstellbar für uns ist hier ein Ärztehaus in Kombination mit altersgerechtem und familiengerechtem Wohnen. 

Dabei sollten wir mittelfristig folgende Themen nicht vernachlässigen wie zum Beispiel:

Rathaussanierung für eine funktionsfähige und in die Zukunft gerichtete Verwaltung 

Breitband- und telefonische Versorgung der Teilorte 

Weiterentwicklung unserer Schulen

Sanierung in der Stadtmitte, z.B. Forsthaus und Fußwege

 

E-Mail: info@beilstein-fwv.de; www.beilstein-fwv.de 

 

 

 

Am kommenden Sonntag ist Landtagswahl.
Neu Errungenes und Außergewöhnliches hat den Reiz des Besonderen, Selbstverständliches und Gewohntes erscheint oft ohne Wert. Das Wahlrecht ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Nach wie vor gibt es rund um den Globus viele Staaten, in denen durch das Wahlsystem, den Ausschluss von oppositionellen Kandidaten oder gar direkte Manipulation die Mitbestimmung der Bürger gezielt verhindert wird. In Deutschland und dem deutschen Südwesten, dem heutigen Baden-Württemberg, mussten die demokratischen Grundrechte im Lauf der Geschichte erkämpft werden. Unentschlossenheit, persönliches Befinden oder gar Zeitmangel können kein Grund sein, nicht zur Wahl zu gehen. Unabhängig vom Wahlausgang am Sonntagabend und der daraus folgenden Mehrheitsverhältnisse erhält der neue Landtag in Gesamtheit seine Legitimation nur durch eine hohe Wahlbeteiligung . Künftige landespolitische Entscheidungen werden auch Auswirkungen für Beilstein haben.
Sichtbar wird das Herannahen eines Wahltermins durch Plakate im Straßenbild und die Argumentation von Parteien und Kandidaten. Die Vorbereitungen der Wahlhandlung beginnen verwaltungsintern viele Monate zuvor. Der Wahltag selbst ist ohne Ehrenamtliche nicht zu stemmen.
Damit auch in Beilstein sechs Wahllokale (hinzu kommt noch der Briefwahlbezirk) von 8.00 h – 18.00 geöffnet sein können, sind am Sonntag mehr als 50 ehrenamtliche Wahlhelfer im Einsatz.
Die Verfassung des Landes Baden-Württemberg formuliert die Organisation des Landes und nennt die Rechte und Pflichten der Bürger. Sie richtet sich an den aktiven Bürger. Folgerichtig heißt es in Artikel 25 (3): „Die Ausübung des Wahl- und Stimmrechts ist Bürgerpflicht“
Hoffen wir auf eine hohe Wahlbeteiligung.


Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger


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www.beilstein-fwv.de

 

 

Ein Tunnel für Beilstein?

 

Die Fraktion der Freien Wähler hat in der Haushaltsdebatte am 23.02.2016 einen auf den ersten Blick ungewöhnlichen Antrag eingebracht, der eine Mehrheit im Gemeinderat fand.

Was hat es damit auf sich?

Das Land Baden- Württemberg hat die Umgehungsstraße in seiner jetzigen Variante nicht in den Generalverkehrsplan der nächsten Jahre aufgenommen. Unter anderem wurden folgende  Argumente angeführt:

hoher Landschaftsverbrauch

hohe Kosten durch Grundstückserwerb

geringe Kosten- Nutzen- Relation, da 

o Hohe Kosten von ca. 20 Mio. €

o Nur ein Teil des derzeitigen Verkehres wird umgeleitet, da Einwohner aus Richtung Schmidhausen und der Teilorte wohl weiter die Hauptstraße benutzen werden, um zur Autobahn zu kommen

Wir wollen mit unserer Initiative die Argumente des Regierungspräsidiums aufnehmen und versuchen, diesen mit Alternativen zu begegnen.

Dabei ist uns ein alter Vorschlag in den Sinn gekommen: 

Vor über 30 Jahren wurde einmal kurz eine mögliche Tunnellösung diskutiert. Ein Tunnel, der am Hirscheck (Kreisverkehr) beginnt, durch den Berg führt und am Abzweig nach Söhlbach endet. Damals wurde diese Lösung schnell als zu teuer verworfen.

Aber diese Variante hat auch ihren Charme. Es würden viele der Argumente des Regierungspräsidiums, die zu einer schlechten Bewertung unserer Umgehung geführt haben, entkräftet:

extrem geringer Landschaftsverbrauch

sehr geringer Grunderwerb für das Land nötig

Verlagerung des kompletten Durchgangsverkehrs auch aus Richtung Schmidhausen

zusätzlich teilweise Verlagerung des innerörtlichen Verkehres auf den Tunnel (West 3 Richtung Gewerbegebiet/ Teilorte) und damit weitere Entlastung in der Hauptstraße

Die Umgehungsstraße als Tunnellösung hätte damit größere Vorteile gegenüber der derzeitigen Variante, weil sie gleich mehrere Probleme dieser löst.

Bleibt als einziges offensichtliches Gegenargument die Höhe der Kosten.

Und um die geht es uns zunächst. Ohne eine genauere finanzielle Orientierung erscheint es uns schwierig, die Thematik Umgehungsstraße weiter für Beilstein auf der Agenda zu halten.

Wie gesagt, wir versprechen uns keine Wunder, aber ein Beharren auf der derzeit offensichtlich festgefahrenen Variante bringt uns aus unserer Sicht nicht weiter. Zumindest ist eine Prüfung im Sinne des Antrages unserer Fraktion sinnvoll.

Wir erhoffen uns ein wenig Bewegung in einer festgefahrenen Situation, die eine innerörtliche Entwicklung in Beilsteins Kernstadt derzeit blockiert.

E-Mail: info@beilstein-fwv.de; www.beilstein-fwv.de 

 
 
 

 

 

 

 

Transparenz ja, Mitschnitt nein

 

Über einen kommunalpolitisch brisanten Fall hatte kürzlich der Verwaltungsgerichtshof Mannheim zu entscheiden. Es ging um die Klage eines Heidelbergers, der den Tonmitschnitt einer Gemeinderatssitzung einforderte. Vor einigen Jahren hatte der Heidelberger Gemeinderat mehrheitlich die Möglichkeit eingeräumt, dass Bürger gegen Kostenbeteiligung eine Audiodatei der Ratsdebatten bekommen können. Einige Gemeinderäte hatten jedoch schriftlich widersprochen und so wurden ihre Redebeiträge nicht weitergegeben. Die Forderung des Klägers, auch diese Beiträge als Tonkonserve zu erhalten, wurde nun letztinstanzlich zurückgewiesen. Nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofs gebietet das Demokratieprinzip durchaus, dass sich die handelnden Organe einer Kontrolle durch die Öffentlichkeit unterziehen müssen. Es ergebe sich jedoch aus der Gemeindeordnung kein Anspruch auf die Überlassung von Mitschnitten. Demnach sei die Öffentlichkeit auf den Raum beschränkt, in dem die jeweilige Sitzung stattfindet (www.juris.de,  Aktenzeichen: 1 S 1124/15). Dies bedeutet, dass online-Übertragungen oder anderweitige technische Dokumentationen von Gemeinderatssitzungen auch in näherer Zukunft nicht zwangsweise stattfinden. Und das ist auch gut so. Denn wer echtes Interesse an der Kommunalpolitik hat, kommt persönlich zur Sitzung und erlebt die Diskussion im Original. Apropos Kontrolle: In Beilstein sitzen die Zuhörer und Zuschauer sogar über den Gemeinderäten und haben den vollen Überblick. Zugegebenermaßen problematisch gestaltet sich derzeit noch die Präsentationstechnik, die dann nötig ist, wenn etwa Detailplanungen vorgestellt werden. Der Emporen Umgang verdeckt nämlich den meisten Sitzungsgästen den Blick auf die Projektionsfläche. Damit dies künftig besser wird, wurden bei der letzten Sitzung des Verwaltungsausschusses verschiedene technische Möglichkeiten erörtert. Leider sind große Flachbildschirme immer noch sehr teuer. Ein Vorschlag der Freien Wähler zielt nun darauf ab, mit einer ausfahrbaren Leinwand und einem weiteren Beamer eine zweite, gut einsehbare und kostengünstige Projektionsfläche zu schaffen. Und dann sollte das mit Übersicht und Aufsicht noch besser klappen. Zur nächsten Gemeinderatssitzung  treffen sich die Zuhörer und Mitglieder des Gremiums allerdings auf gleicher Ebene. Denn die Sitzung am nächsten Dienstag findet im Vereinsheim in Billensbach statt.  Wir bitten um Beachtung !

 

Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

www.beilstein-fwv.de

info@beilstein-fwv.de

 

 

  

 Das Weinbergfest – für Bürger von Bürgern !

 

Der Riesenschirm ist aufgespannt, das  Beilsteiner Weinbergfest kann beginnen.

Bei hoffentlich angenehmen Temperaturen bietet der Festplatz unter der Burg vier Tage lang Gelegenheit für Genuss, Gespräche und Geselligkeit.

In seiner 42. Auflage ist das Fest natürlich kein historisch verbürgtes Traditionsfest wie der Vaihinger Maientag oder der Markgröninger Schäferlauf. Dennoch ist es aus dem Beilsteiner Kalender nicht mehr wegzudenken. Vor allem ehemalige Beilsteiner nutzen den Festtermin, um einmal in ihre alte Heimat zurückzukehren. Viele Jahre nach der Schulzeit trifft man beim Weinbergfest die alten Freunde und ehemaligen Mitschüler. Neubürger haben die Chance, mit den Alteingesessenen ins Gespräch zu kommen. Nicht zuletzt bieten Musikdarbietungen gute Unterhaltung und die Probierstände verschaffen einen umfassenden Überblick über das aktuelle Sortiment der Beilsteiner Weinerzeuger.

All dies wäre aber ohne eine Vielzahl freiwilliger Helfer nicht möglich. Ob im Waffelstand, bei der wandernden Weinprobe, beim Buttenwettlauf  oder bei der Materialzufuhr: nur durch die ehrenamtliche Mitarbeit engagierter Bürger wird der gesamten Bürgerschaft und unseren Gästen ein stimmungsvolles Festwochenende ermöglicht.

Sind es geänderte Einstellungen oder der vielzitierte demographische Wandel – es wird auf jeden Fall zunehmend schwieriger, für das Vereinsleben oder bei kommunalen Großveranstaltungen wie etwa dem Weinbergfest genügend Helfer zu finden.

Aber vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere Festbesucher auch angesprochen: dieses Jahr als Gast, und nächstes Jahr bei den Ehrenamtlichen mittendrin !

Und ehrlich gesagt: Zeitnehmer beim Buttenlauf zu sein ist deutlich weniger anstrengend, als den 50-Liter-Butten zu schleppen !

Bis dahin wünschen wir viel Spaß beim Beilsteiner Weinbergfest.

 

Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

www.beilstein-fwv.de

info@beilstein-fwv.de

 
 
 

 

Gesprächsabend der Freien Wähler in Billensbach

Termin bitte vormerken:

 

Offener Gesprächsabend der Freien Wähler

am  Donnerstag 26. März 2015

in der Weinstube Schäfer in Billensbach

Beginn: 19.30 h

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen !

 

Der neue Gemeinderat ist jetzt schon ein dreiviertel Jahr im Amt, große Projekte wie Kinderhaus und REWE-Ansiedlung sind auf den Weg gebracht. Aufgaben, bei denen die Grundsatzentscheidung und die Umsetzung inklusive Finanzierung an anderer Stelle verantwortet werden, bestimmen derzeit die Diskussion.  Dabei wird sich unterm Langhans niemand finden, der nicht für den Bau einer Umgehungsstraße wäre. Beilstein besteht aber nicht nur aus der Kernstadt mit einer leider noch auf Jahre hinaus verstopften Hauptstraße. Es gibt in Beilstein auch andere, kurz- und mittelfristig zu lösende Fragen und anstehende Weichenstellungen. 

 

Und es gibt auch die Beilsteiner Teilorte.

 

Einige Themen betreffen direkt das Schmidbachtal und die Teilorte. So soll nach den Planungen des Hochwasserzweckverbandes Bottwartal nach dem projektierten Becken bei der Unteren Ölmühle noch ein letzter Staudamm zwischen Schmidhausen und Jettenbach entstehen. 

 

Während beim Hochwasserschutz  der Abfluss verringert wird, gilt beim  Internet das Gegenteil: hier muss es schneller laufen. Wer mit seinem Rechner weit entfernt von den Knotenpunkten ins Netz gehen will, ärgert sich über lange Ladezeiten und geringe Übertragungskapazitäten. Schnelle Datenleitungen durch Breitbandverkabelung sind wie anderswo auch im Schmidbachtal nötig. Dass der Netzausbau auch in der Fläche verbessert werden muss, ist bundes- und landespolitisch erkannt, doch besteht bei der Weiterentwicklung der entsprechenden Förderprogramme noch Unklarheit. Auf jeden Fall ist im Beilsteiner Haushalt bereits für 2015 Geld für die Kabelverlegung vorgesehen. Den Bestrebungen, diese Mittel zu kürzen, haben sich die Freien Wähler bei der Haushaltsberatung erfolgreich widersetzt.

 

Während Datenleitungen im Boden liegen, sind Windenergieanlagen weithin sichtbar. Befürworter sehen sie als Zeichen der neuen Energieversorgung, Gegner befürchten die Zerstörung des Landschaftsbildes. Der Bau von Windrädern ist heute leichter als vor einigen Jahren. Mit der Energiewende wurden frühere restriktive Vorgaben aufgehoben. Mit gut 500 Meter Meereshöhe könnten die Höhenrücken oberhalb von Klingen und Etzlenswenden von Investoren als durchaus „windhöffig“ betrachtet werden.

 

Um jedoch einen unkontrollierten Wildwuchs von Windrädern zu verhindern, dürfen die Gemeindeverwaltungsverbände bzw. die Kommunen  sogenannte „Vorrangflächen Windkraft“ ausweisen. Gebaut werden kann dort natürlich auch nur dann, wenn die nötigen Abstände zu Wohnhäusern und alle Umweltschutzvorgaben (z.B. kein  Brutgebiet des Rotmilan) eingehalten werden. 

Das Bauen ist auch für die Teilorte eine wichtige Zukunftsfrage.  Dies gilt vor allem für den alten Ortskern von Schmidhausen rund um das alte Rathaus.

 

Staubecken, Kabel, Wind und bauliche Entwicklung – genug Anregungen, um in einen interessanten Abend einzusteigen – und dabei natürlich alle anderen Beilsteiner Themen  nicht zu vergessen. Und Grund genug für die Freien Wähler, sich mit allen Interessierten im Teilort Billensbach zu treffen.

 

 

 

Dietmar Rupp

Freie Wählervereinigung  Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger

 

 

E-Mail: info@beilstein-fwv.de

www.beilstein-fwv.de 

 

Stammtisch

 

Neue Anregungen aus der Bürgerschaft erhoffen sich die Freien Wähler bei einem 

Offenen Gesprächsabend 

am  Donnerstag 26. März 2015

Die Veranstaltung findet statt in der Weinstube Schäfer in Billensbach und beginnt um 19.30 h

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen !

 

Zu neuen Ufern - so oder ähnlich köRathaushrere Tagesordnungspunkte der letzten Gemeinderatssitzung geheißen haben. Ging es doch im wörtlichen Sinn einmal sogar um eine zusätzliche Querung des Söhlbaches und die Anbindung des künftigen REWE-Geländes an den bestehenden ALDI Parkplatz. Dazu passend wurde der städtebauliche Vertrag mit dem Vorhabenträger bewilligt. Somit ist ein weiterer Schritt zur Ansiedlung des Vollsortimenters gesichert.

Neuer Schwung war dem aktuellen Bericht zur Schulsozialarbeit in Beilstein zu entnehmen. Als Anlaufstelle und Problemhelfer rund um Schule und Erziehung ist die Schulsozialarbeit zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen Schulen und Kindergarten geworden.

Ein neues Gesicht vervollständigt jetzt die Riege der Stadtverwaltung. Da die bisherige Stelleninhaberin des Haupt-/ Ordnungsamtes zur Stadt Güglingen gewechselt  hatte, war eine Neubesetzung nötig geworden. Durch den Gemeinderat wurde jetzt Irina Baumbusch mit der Leitung des Beilsteiner Hauptamts betraut. 

Wir wünschen Frau Baumbusch einen guten Start und viel Erfolg auf dem Beilsteiner Rathaus.

 

 

Güterabwägung

 

Normalerweise ist die Novembersitzung des Beilsteiner Gemeinderates geprägt durch die Einbringung des Haushaltsentwurfs für das kommende Jahr. So könnte es auch am vergangenen Dienstag gewesen sein. Bedingt durch den Neubau des Kinderhauses steigt das geplante Gesamtvolumen des Haushaltes 2015 immerhin auf ein Allzeithoch von 18 Millionen Euro. Und trotzdem war der Haushalt nicht der Platzhirsch auf der Tagesordnung. Denn es wurden zudem Projekte mit weitreichenden städtebaulichen und landschaftsrelevanten Folgen besprochen. So ging es um den künftigen Vollsortimenter am Heerweg und die Fortführung der Hochwasserschutzmaßnahmen im Kurzacher und Prevorster Tal. Dass das Bebauungsplanverfahren zur Ansiedlung des REWE-Marktes weiter vorangeführt wird, stand dabei außer Frage. Der Hochwasserschutz jedoch zeigt sehr deutlich den Zwiespalt, in dem sich kommunale Entscheidungsträger befinden. Obwohl nicht der direkten Gefahr ausgesetzt, ist Beilstein Mitglied im Zweckverband Hochwasserschutz Bottwartal. Aktuell verfügt der Verband über zwei fertiggestellte Hochwasserrückhaltebecken (beide Großbottwar). Das Becken im Hasenbachtal (Oberstenfeld) steht vor der Vollendung. Dass die Rückstaumaßnahmen funktionieren, zeigte das volle Hoftalbecken bei den letztjährigen Starkniederschlägen im Mai. Die Effekte des Klimawandels sind ebenfalls nicht zu leugnen, die Regenmengen im Anstau der Löwensteiner Berge haben in den letzten Jahren erkennbar zugenommen. Wurden an der Messstelle bei der Beilsteiner Kläranlage in den 1970-80er Jahren im langjährigen Mittel um die 720 Liter pro Jahr gemessen, sind es jetzt schon über 800.  Auch die Intensität der Regenfälle hat offenbar zugenommen. 

Hochwasserschutz ist notwendig und muss als Solidarmaßnahme angegangen werden. Andererseits muss klar sein, dass es eine vollständige  Absicherung nicht geben kann. Die letzten Prozent Sicherheit sind trotz staatlicher Bezuschussung die teuersten und diejenigen mit dem stärksten Eingriff in die Landschaft. Das unterhalb der vorderen Ölmühle geplante Becken liegt auf Oberstenfelder und Beilsteiner Gebiet. Die Güterabwägung ist hier besonders schwierig, es geht sowohl um den Schutz der Ortskerne vor Überflutung und gleichzeitig um den Erhalt der Landschaft. Daher ist es richtig, dass sich beide Gemeindegremien gemeinsam um die schonendste Variante bemühen und sich entsprechend im Zweckverband einbringen wollen. 

 

 

Keine Woche ohne Sitzung


Seit der Sommerpause trifft sich der Gemeinderat oder einer seiner Ausschüsse fast im Wochentakt zu Sitzungen. Bauanträge, Satzungsänderungen, neue Projekte oder auch routinemäßige Entscheidungen müssen diskutiert und bearbeitet werden. Der geplante Neubau des Kinderhauses zieht sich dabei als roter Faden durch die Tagesordnungen.  Große Aufmerksamkeit erfordert die  Vielschichtigkeit des  Projektes. Immerhin geht es nicht nur um den Ersatz des alten Kindergartengebäudes, sondern um die Neuausrichtung der Betreuungsaufgaben. So soll das neue Gebäude nicht nur den „normalen“ Kindergarten aufnehmen, sondern auch die veränderten Abläufe (Öffnungszeiten) und insbesondere die optimale Betreuung der unter Dreijährigen ermöglichen. Die Standort- und Bauentscheidung am Birkenweg hat weitreichende, städtebauliche Folgen für Beilstein. Dabei geht es nicht nur um eher vordergründige architektur-ästhetische Fragen wie etwa den Blick von der Burg oder die Einfügung in die vorhandene Bebauung. Viel konkreter geht es um die künftige Verkehrsführung am Kinderhaus, die Ausgestaltung des dann frei werdenden jetzigen Kindergartenareals, um einen Ersatz für den wegfallenden Festplatz und nicht zuletzt um flankierende Maßnahmen zur Finanzierung des Projekts, wie etwa durch den Verkauf städtischer Grundstücke.
In der letzten Dienstagssitzung hat der Gemeinderat formell das Ergebnis des Architektenwettbewerbs zur Kenntnis genommen und die zügige Weiterführung des Verfahrens beschlossen. Allerdings sollte jetzt noch genügend Zeit für weitere Detailplanungen reserviert werden. Geplant wird aus jetziger Sicht, aber das neue Gebäude sollte im Innern so gestaltet sein, dass auch Schwerpunktverschiebungen (z.B. anderes Verhältnis U3 / Ü3 Gruppen etc.) oder geringfügige Nutzungsänderungen (Küche) machbar bleiben. Ein Beispiel für die notwendige Flexibilität ist die im Vorfeld von den Freien Wählern angemahnte und jetzt auch eingeplante Nutzungsmöglichkeit des Bewegungsraumes auch durch externe Gruppen (Gymnastik, Yoga etc.). 
Im Planungseifer wird bei Neubauten selten an den späteren Unterhalt gedacht.  Angesichts der immensen Baukosten von Großvorhaben wirken die Folgekosten als vernachlässigbar.  Dass dem nicht so ist, zeigt eindrücklich das Beilsteiner Schul-, Stadhallen- und Hallenbadensemble. Jahrzehnte später ergibt sich ein enormer Erhaltungsaufwand. 
So wird man sich bei den Siegerentwürfen für das Kinderhaus die von den Preisträgern angedachte Bauausführung (Bedachung, Fassaden u.a.) auch unter energetischen Gesichtspunkten genau ansehen müssen. Noch nicht gesprochen wurde über die Gebäudeheizung. Ein zukunftsweisendes Verfahren wie etwa die oberflächennahe Erdwärmenutzung könnte am Birkenweg durchaus eine brauchbare Lösung sein.
Auch nächste Woche gibt es eine Sitzung. Der Verwaltungsausschuss spricht am Dienstag neben anderem  über Schließzeiten im Kindergarten, Ganztagesbetreuung, die Zukunft des Pontault-Combault-Platzes und über Eckdaten des Haushaltsplans 2015 – der rote Faden leuchtet weiter.
Wenn Sie wegen bestimmter Themen Kontakt zu uns aufnehmen möchten, uns Anregungen oder Diskussionsbeiträge zur Gemeinderatsarbeit geben möchten, wenden Sie sich bitte über info@beilstein-fwv.de an uns, besuchen Sie uns auf unserer Homepage (www.beilstein-fwv.de) oder melden Sie sich einfach direkt an unsere Gemeinderäte.

 

 

 

 

 

Die Sommerpause ist vorbei

Nach viel Regen ist es doch noch sonnig geworden.  Aber es hilft nichts: die Tage sind jetzt merklich kürzer, der Sommer ist vorbei und nach der Ferienzeit hat auch in Beilstein der Alltag wieder die Oberhand. Im Herzog-Christoph-Gymnasium und in der Langhansschule sitzen die Schüler schon seit Montag wieder im Klassenzimmer. Nur für die Erstklässler beginnt das Schülerleben erst mit der morgigen Einschulungsfeier.

In den Beilsteiner Weinbergen wurden die ersten Trauben des Jahrgangs 2014 geerntet. Nach der regenreichen und eher kühlen Witterung im August hoffen die Wengerter nun auf den sprichwörtlichen goldenen Oktober – der gerne auch schon im September beginnen darf.

Nach der Sommerpause nimmt auch der Gemeinderat seine Sitzungsarbeit wieder auf. Die Tagesordnung der kommenden Sitzung zeigt die ganze Aufgabenpalette einer Kommune. Von der Wasserversorgung und Abwasserreinigung über Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen bis zur Neufassung von Gemeindesatzungen reicht der Entscheidungs- und Handlungsbedarf. Die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler wird sich wie gewohnt mit Sachkenntnis in die Entscheidungsfindung einbringen.

Apropos „einbringen“:  Fragen stellen und Meinung sagen sind  keine ganz neuen Erfindungen. Neu sind nur die in den letzten Jahren hinzugekommenen Möglichkeiten wie email und Internet.

Die Wählervereinigung der Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger erreichen Sie unter:

www.beilstein-fwv.de

info@beilstein-fwv.de

Aber es geht auch ohne Computer und Smartphone: Vielleicht treffen wir uns ganz einfach am Samstagnachmittag zum Herbstauftakt unter der Burg !

 

   

Sonntag, 27. April 2014

Auf zur Mitte !!!

 

Ortstermin: mit den Freien Wählern in der Mitte von Beilstein

Dass Beilstein mehr ist als die Kernstadt zu Füßen des Langhans, zeigte die Freie Wählervereinigung der Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Sonntag. Immerhin reicht das Gemeindegebiet vom tiefsten Punkt am Söhlbach über die Höhe des Stocksberg hinweg bis ins Lautertal. Beilstein hat 6.050 Einwohner, 2.525 ha Gemeindefläche, 1.200 ha Wald, 200 ha Weinberge und 12 Teilorte. Aber wo ist der exakte Mittelpunkt der Bottwartalkommune ? Aufwendige Berechnungen sowie ein Modell der Gesamtgemarkung halfen jetzt bei der Spurensuche. Fündig wurden die Freien Wähler bei genau 49° 03' 05'' Nord und 9° 21' 10'' West oberhalb des Teilortes Jettenbach. Zur feierlichen Markierung des Mittelpunktes waren trotz des Dauerregens eine große Schar interessierter Bürgerinnen und Bürger zum Waldrand oberhalb des Schmidbachtals gekommen.
Bei einem Glas Secco, Steinkauz-Apfelsaft und einem Stück Hefezopf ergaben sich gute Gelegenheiten, um mit den Gemeinderatskandidaten ins Gespräch zu kommen.
Die Fragestellungen und angeregten Diskussionen zeigten, dass die Freien Wähler Beilstein nicht nur die Mitte finden, sondern auch die ganze Breite der Bevölkerung widerspiegeln.

Wer am vergangenen Sonntag keine Gelegenheit hatte um zum Aussichtspunkt nach Jettenbach zu kommen, kann dies jederzeit nachholen. Ob bei der 1. Maiwanderung oder bei einem Spaziergang in herrlicher Landschaft – das wetterfeste Hinweisschild hält auch Sonne aus.

 

 

 

 

Infos zu den vergangenen Terminen:

17. März 2014 Offizielle Nominierung der Kandidaten der FWV
Die Freien Wähler Beilsteins haben am Montag, den 17.03.2014 um 20 Uhr in der Weinstube Gemmrich im Beilstein- Schmidhausen ihre Kandidaten für die Kommunalwahl gewählt. Die Listenplätze sind wie folgt besetzt worden. 

  1. Maike Haid- Moravek
  2. Magdalene Rau                
  3. Suzan Rösch
  4. Hanife Sen
  5. Ramona Weller
  6. Harald Baß
  7. Thomas Bauer
  8. Matthias Bernet
  9. Bernd Gemmrich
  10. Dominik Görtz
  11. Thomas Janotta
  12. Oliver Muth
  13. Volker Nabakowski
  14. Dirk Otto
  15. Michael Renninger
  16. Dr. Dietmar Rupp
  17. Marcel Seybold
  18. Reiner Siegele

Bewusst wurde die Reihenfolge auf der Liste in alphabethischer Reihenfolge, zunächst die Damen gefolgt von den Herren gewählt. Es ist ein gutes Team und repräsentiert aus Sicht der FWV einen guten Querschnitt (beruflich wie auch vom Alterspektrum) aus der Bevölkerung. Die Kandidaten gehen mit Zuversicht in die nächsten Wochen vor der Wahl.

 

 

 

 

 

26. März 2014 - Presseerklärung Freie Wähler
Keine Wahlkampfunterstützung durch örtliche Interessengruppen

Die Gemeinderatswahl ist eine Persönlichkeitswahl. Für eine gute Wahlentscheidung müssen die Wahlberechtigten jedoch zuerst die kommunalpolitischen Vorstellungen und Überlegungen der Kandidaten kennenlernen. Neben Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt oder der Herausgabe von Flyern und Handzetteln ist das Internet zu einer wichtigen Informationsquelle geworden (www.beilstein-fwv.de).

Im Gegensatz zu parteiabhängigen Listen können Freie Wählervereinigungen und andere örtliche Initiativen bei der Kommunalwahl nicht auf die bestehende Infrastruktur eines Parteiapparates zurückgreifen.
Dies mag der Grund sein, weshalb der Handels- und Gewerbeverein Beilstein  und der Ortsverein der Beilsteiner Landwirte und Weingärtner das bürgerschaftliche Engagement der Freien Wähler Beilstein in früheren Jahren finanziell unterstützt haben.

Durch das Selbstverständnis einer Freien Wählervereinigung verbietet sich jedoch bereits der Anschein einer Einflussnahme. Weder Einzelinteressen noch Parteidoktrin sollen von der zielorientierten Sacharbeit ablenken.
Daher finanziert die Freie Wählervereinigung Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger ihre Informationsarbeit zur Kommunalwahl 2014 ohne die Hilfe örtlicher Gruppierungen.

Kommentar zur Presseerklärung und zum Artikel in der Marbacher Zeitung:
Der HGV Beilstein hat schon vor vielen Jahren einen Beschluss gefasst in dem steht, dass "die FVW und !! Mitglieder des HGV von anderen Parteien" eine finanziell gedeckelte Unterstützung erhalten können. Dieser Beschluss resultiert aus der Historie der Verbindung HGV und FWV Beilsteiner Bürgerinnen und Bürger. Die Kandidatinnen und Kandidaten der FWV für die Gemeinderatswahl 2014 haben beschlossen, diese Unterstützung nicht anzunehmen. Alle bisherigen Auslagen für die Informationsarbeit zur Kommunalwahl 2014 wurden von uns selbst privat finanziert. Gerne stehen wir Euch in einem persönlichen Gespräch und unter info@beilstein-fwv.de für weitere Fragen zur Verfügung.