Die Freie Wählervereinigung verurteilt den irreführenden Beitrag im jüngsten Mitteilungsblatt, der sich gegen unsere Fraktion richtet und von Bürgermeisterin Schoenfeld verantwortet wird.
Darin werden Zusammenhänge konstruiert, die in dieser Form nicht bestehen. Es wird hier eine legitime Kontrollfunktion des Gemeinderats bewusst fehlinterpretiert und unnötig eskaliert.
Mit diesem Vorgehen bestätigt die Bürgermeisterin in authentischer Weise einen zentralen Kritikpunkt unseres Antrags: den verantwortungsvollen und neutralen Umgang mit öffentlichen Mitteln.
Es ist nicht hinnehmbar, dass amtliche Kommunikationskanäle genutzt werden, um gegen eine einzelne Fraktion und deren demokratisch gewählten Vertreter vorzugehen.
Unser Ziel bleibt unverändert: eine transparente, sachliche und bürgernahe Verwaltung – so, wie wir es auch in unserem Wahlprogramm zugesichert haben.
Die Umsetzung dieser Zusagen verstehen wir als Selbstverständlichkeit.
Der Zeitpunkt des gestellten Antrags wurde von uns bewusst im Hinblick auf die kommenden Haushaltsverhandlungen gewählt. Nach Monaten einer Interimslösung können nun die Weichen für ein weiteres Jahr gestellt werden – mit der wichtigen Voraussetzung, dass unsere Kämmerei endlich wieder vollständig besetzt ist und mit der notwendigen fachlichen Kompetenz arbeiten kann.
Beilstein kennt seine Freien Wähler – und macht sich ein eigenes Bild vom Handeln der Bürgermeisterin.
Für den Moment belassen wir es dabei. Eine ausführliche Klarstellung zu den einseitigen und unbegründeten Vorwürfen behalten wir uns zu gegebener Zeit vor.
Benjamin Frank
Fraktionssprecher
